Masterplan SACHSENTAKT 21 - Qualitätsoffensive für den Bahnverkehr in Sachsen
Sie sind hier: Veranstaltungsreihe

Wie weiter mit der Linie 4? Weichen stellen für den Nahverkehr rund um Radebeul

30 Menschen fanden bei wunderbarem Sommerwetter den Weg in die Bibliothek im beispielhaften umgenutzten Bahnhof Radebeul Ost um sich mit dem Nahverkehr in der Region auseinanderzusetzen.
Nachdem durch die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Eva Jähnigen ein kurzer Überblick über die Verantwortlichkeiten im Öffentlichen Verkehr gegeben wurde, übernahm mit Fritjof Mothes ein Leipziger Verkehrsplaner. Er stellte verknappt den im Auftrag der Landtagsfraktion erarbeiteten Masterplan SACHSENTAKT 21 vor, wobei er den Schwerpunkt auf die Vertaktung und Verknotung von Nah- und Regionalverkehr legte, ein Thema  welches auch in Radebeul relevant ist. Ditmar Hunger, Verkehrsplaner, Inhaber des Planungsbüro SVU Dresden legte den Fokus auf die Zukunft der Straßenbahnlinie 4. Schwerpunkt dabei der Konflikt zwischen Förderfähigkeit des Ausbaus der maroden Schiene mit der Auflage eigenes Gleisbett und dem teilweise recht schmalen Straßenraum in EInzelabschnitten. mehr...

Coswig am 25.04.: Meine Linie 4 bleibt!

Am Sonntag, dem 25. April 2010 von 12-17 Uhr standen die Coswiger Bündnisgrünen gemeinsam mit der GRÜNEN Landtagsabgeordneten Eva Jähnigen bei herrlichem Wetter auf dem Wettinplatz und informierten interessierte Coswigerinnen und Coswiger über das Thema Nahverkehr, anlässlich des Aktionstages "Grünes Coswig".
Besonders gut kam die Aktion der Grünen "100 gute Gründe für die Linie 4" an. Viele fassten sich ein Herz und griffen selber zum Filzstift um ihre Gründe für den Erhalt der Straßenbahnverbindung auf Papier zu bringen. Die gelben Kärtchen erhielten dann ihren Platz auf der großen Pinnwand direkt am Infostand. mehr...

Podiumsdiskussion 21.4.2010: Mehr Bahn für alle! Weichen stellen für den Nahverkehr im Raum Radeberg

Am Abend des 21.April fanden sich ca. 15 interessierte Bürger zur Podiumsdiskussion zum Thema Öffentlicher Verkehr in Radeberg zusammen. Die Stadt Radeberg, die sich entfernungsmäßig und von ihren Verkehrsströmen her sehr eindeutig Richtung Dresden orientiert, ist zum Einen eines der wenigen Gebiete jenseits der Lausitz im neuen Landkreis Bautzen,  zum Anderen betroffen durch die nahe verlaufende Grenze der beiden kommunalen Verkehrszweckverbände VVO und ZVON.
Als Hausherrin im wunderbaren und in der weiteren Umgebung völlig unbegründet eher unbekannten Schloß Klippenstein begrüßte mit Katja Altmann eine GRÜNE Kreisrätin die Anwesenden.
<//a>mehr

Dass auch in Freiberg und im Landkreis Mittelsachsen etlicher Verbesserungsbedarf besteht, zeigte sich an der intensiven Diskussion im Rahmen der Veranstaltung - Weichen stellen für den Nahverkehr im Raum Freiberg - am 24. März.
Die knapp 30 InteressentInnen brachten den Veranstaltungsort die Kaffeerösterei Momo in der Korngasse 3 an die Kapazitätsgrenzen.

Mit Eva Jähnigen gab die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN einen Überblick über die derzeitigen politischen Zuständigkeiten der verschiedenen Öffentlichen Verkehre, die katastrophalen aktuellen Pläne der Deutschen Bahn Sachsen betreffend sowie die Notwendigkeit der Stärkung der Umweltverbünde. „Der geplante Ausstieg aus der Neigetechnik und die damit verbundenenen erheblichen, dauerhaften Reduktionen im sächsischen Bahnfernverkehr bedeutet, mehr

Mehr Bahn für alle! Weichen stellen für den Nahverkehr rund um Pirna – dieses Thema führte ca. 20 Interessierte am 9.3. zur Podiumsdiskussion in den Grünen Laden Pirna.

Mit Claus Krüger moderierte ein engagierter kompetenter Architekt und grüner Kreistagsabgeordneter den Abend. Eva Jähnigen, verkehrspolitischer Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, gelang es deutlich zu machen, warum wir aus demographischen, klimapolitischen und finanziellen Gründen jetzt im Verkehrsbereich einen wirklichen Schub hin zum Öffentlichen Verkehr benötigen. Wer die Sicherung einer Grundmobilität für alle auch lokal ernst nimmt, kommt an den ca. 26% Pirnaer Haushalten, die über kein Auto verfügen, nicht vorbei. mehr

Bericht 1. Regionalkonferenz in Plauen 21.04.2009

Am 21. April startete im Malzhaus Plauen die Regionalkonferenzreihe zum Masterplan "Sachsentakt 21". Johannes Lichdi, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, hatte Verkehrsexperten und alle Interessierten eingeladen, die Ergebnisse der regionalisierten Sachsentakt 21-Studie für den Vogtlandkreis zu diskutieren.

Neben Johannes Lichdi saßen Fritjof Mothes vom Stadtlabor Leipzig, Johannes Schneider von der Bayrischen Eisenbahngesellschaft mbH und Hagen Brosig, Beauftragter der Stadt Plauen für das Sächsisch-Bayrische-Städtenetz im Podium.

Fritjof Mothes, der die Studie im Auftrag der GRÜNEN-Fraktion erstellt hatte, gab Beispiele, wie mit wenig Aufwand und Kosten, das Angebot in der Region entscheidend verbessert werden könnte. Um mit dem Regionalexpress künftig von Leipzig nach Zwickau bzw. Plauen auch im Stundentakt fahren zu können statt wie bisher im Zweistundentakt, schlug Mothes eine durchgehende Zugverbindung Leipzig-Zwickau-Plauen, mit fünfminütiger Wendung in Zwickau vor. Um die Verbindung zwischen Bayern und Sachsen zu verbessern, forderte Mothes die schnelle Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale.

Klick-Vergrößern
Klick-Vergrößern

Bericht 2. Regionalkonferenz in Oschatz 23.4.2009

Für die Ergebnisse des Masterplans „Sachsentakt21“ erntete Johannes Lichdi, der verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, bei den Referenten und Teilnehmern der 2. Regionalkonferenz am 23. April in Oschatz breite Zustimmung.

Andreas Glowienka, Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) erklärte in seinem Vortrag: „Wir müssen uns endlich vom Kirchturm-Denken verabschieden, stattdessen brauchen wir auch über den Freistaat Sachsen hinaus ein Integriertes Verkehrskonzept.“

„Noch immer werden Verbindungen an den unmöglichsten Stellen, wie Ländergrenzen, gebrochen, obwohl es sinnvoll wäre, diese Strecken „langlaufend“ anzubieten. Zum Schaden für die Kunden. Selbst nach der Einweihung des Citytunnels und der Anlehnung des Angebots an das Konzept des Integralen Taktfahrplans bleibt dieses Problem bestehen“, führt Glowienka weiter aus.

Auch Albert Pfeilsticker, Aufsichtsrat des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes, pflichtete dieser Ansicht bei. Er forderte gar die Aufgabenträgerschaft in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt in einer Landesverkehrsgesellschaft zu vereinen. „Ein solcher Aufgabenträger hätte eine Marktmacht wie in Bayern oder Baden-Württemberg und könnte nicht nur in den Preisverhandlungen mit der Deutschen Bahn anders auftreten. In Bayern sind die Preise im Vergleich zum Mitteldeutschland bis 20 Prozent niedriger“

Johannes Lichdi dazu: „Nur wenn die Aufgabenträgerschaft sinnvoll organisiert ist, z.B. in einer Landesverkehrsgesellschaft oder einer Arbeitsgemeinschaft der Zweckverbände, besteht die Möglichkeit die Einzelinteressen zu überbrücken und das Angebot attraktiver zu gestalten. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“

Dokumentation der Konferenz

  • Vorträge der Referenten
  • Pressestimmen
Landtagsfraktion . Wir sind Klima . Hochschulreform . Gemeinschaftsschule . Mobilität . Landesverband