Masterplan SACHSENTAKT 21 - Qualittsoffensive fr den Bahnverkehr in Sachsen
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16. Juli 2013

Wo bleibt das zum Bahngipfel 2012 versprochene strategische Bahnkonzept für Sachsen?


"Gut, dass Bahnchef Dr. Rüdiger Grube mit der Dresdner Oberbürgermeisterin heute die Baustelle Hauptbahnhof Dresden besichtigt. Doch wo bleibt das zum Bahngipfel 2012 versprochene strategische Bahnkonzept für Sachsen? Hat  Dr. Grube darum den für heute vereinbarten Termin mit Abgeordneten des sächsischen Landtages in der parlamentarischen Arbeitergruppe 'Bahn' abgesagt?" fragt Eva Jähnigen, die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag.

"Hat der Bahnchef verstanden, dass er die Landtagsabgeordneten angesichts der schlechten Anbindung Sachsens an den Fernverkehr nicht mehr mit schönen Worten befriedigen kann? Ich jedenfalls hätte den Aufenthalt von Dr. Grube in Dresden gern genutzt, um unsere Vorschläge für den integralen Taktfahrplan Sachsentakt 21 und die Verdoppelung der Fahrgastzahlen in Sachsen einzubringen. Leider ist ein fachlicher Diskurs seitens der DB AG offenbar nicht gewollt."

Enttäuscht zeigt sich die Abgeordnete davon, dass Ministerpräsident Stanislaw Tillich nicht mehr Druck macht. "Es genügt nicht, wenn die Staatsregierung dem Landtag auf meine Anfrage mitteilt, dass man mit der DB AG keinen Konsens über die strategische Entwicklung erzielen konnte. Die Regierung sollte jetzt gemeinsam mit den kommunalen Verkehrsverbünden eigene Planungen auf den Tisch legen, damit die Bahn sich bewegen muss. Die GRÜNE-Fraktion hat dazu mit dem Entwurf des Masterplans Sachsentakt 21 samt Integralen Taktfahrplanes Vorarbeit geleistet."


 

Hintergrund:

Anfrage Jähnigen und Antwort der Regierung zum Umsetzungsstand des „Masterplan Bahn“  vom 20. Juni 2013, S. 8243f.

Entwurf Masterplan Sachsentakt 21 der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN


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