Masterplan SACHSENTAKT 21 - Qualittsoffensive fr den Bahnverkehr in Sachsen
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31. Januar 2013

Der Güterverkehr von morgen


Wenn über den Zusammenhang von Straßenverkehr, Klimawandel, Luftverschmutzung, Lärmbelastung oder Staus gesprochen wird, haben die meisten Menschen zunächst einmal die Millionen von PKWs vor Augen, die unsere Straßen bevölkern.
Dass auch der Transport von Gütern für das steigende Verkehrsaufkommen verantwortlich ist, wird häufig unterschätzt. Unsere Lebensweise erzeugt Verkehr. Die selbstverständliche Verfügbarkeit einer Fülle von Konsumgütern ist ohne Transport nicht zu haben. Alle Prognosen gehen deshalb davon aus, dass der Güterverkehr auf absehbare Zeit weiter steigen wird. Dabei bildet der LKW-Transport das logistische Rückgrat der täglichen Versorgung von Bevölkerung und Industrie mit Gütern aller Art. Man mag sich darüber ärgern und muss aus vielerlei Gründen eine drastische Reduktion des LKW-Verkehrs fordern –trotzdem ist dieses Transportmittel auf absehbare Zukunft nicht vollständig wegzudenken.
Deshalb ist es auch aus einer grünen Perspektive notwendig und sinnvoll, sich
Gedanken über eine Optimierung des Güterverkehrs auf der Straße zu machen – und zwar sowohl hinsichtlich der Fahrzeuge wie der gesamten Transportkette. Dabei geht es um eine drastische Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen wie auch um die für die Verbesserung der Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung die Studie "Der Güterverkehr von morgen – LKWs zwischen Transporteffizienz und Sicherheit" in Auftrag gegeben. Sie nimmt das System Lastkraftwagen kritisch unter die Lupe und beantwortet die Frage nach den Potentialen alternativer Antriebe, Karosserien und weiterer technischer Innovationen, um die Fahrzeuge so energieeffizient und emissionsarm wie möglich zu gestalten.

Die Studie im Auftrag und herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung wurde von Günther Prokop und André Stoller verfasst.



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